How To: The Basic Bag Essentials

April 16, 2015


Etwas ganz essentielles für all diejenigen, die gerne minimalistisch leben und die das Sprichwort "Weniger ist immer mehr" tagtäglich im Hinterkopf behalten: Eine gut strukturierte, aufgeräumte Alltagstasche, in welcher sich keine Einkaufszettelmonster, Lippenstiftfamilien oder Kaugummipapierberge verstecken. Wie ich den täglichen Kampf für eine ordentliche Tasche angehe zeige ich euch im heutigen Post.

Zuerst einmal braucht man Ziele: Was möchte ich im Alltag überhaupt alles mitnehmen? Was ist wichtig und was nicht? Möchte ich lieber eine große Tasche oder eine kleine? Wenn ihr all diese Fragen erst einmal abgeklärt habt, könnt ihr euch schon mal auf die ganzen Vorteile einer gut strukturierten Tasche freuen:

  • je weniger sich in der Tasche befindet, desto schneller findet man klingelnde Handys und Co. Man vermeidet einfach die ständige Suche und ist so viel weniger im Stress, wie ich finde. 
  • die Tasche ist einfach viel viel leichter, man schleppt sich nicht mehr zu Tode und kann so den Weg zur Uni, den Stadtbummel oder die anstrengende Shoppingtour viel eher genießen.
  • ihr spart viel Zeit, denn ihr müsst nicht mehr jeden Morgen vor dem Losgehen erstmal eure Tasche packen bzw. auspacken und umordnen. So umgeht man die morgendliche Panik und kann vielleicht noch ein Marmeladenbrot mehr essen als sonst.
  • man fühlt sich selbstbewusster, ein bisschen mehr erwachsen und man kann den Tag viel geplanter und strukturierter angehen. Denn ich finde, wenn die Tasche, der Kleiderschrank oder der Schreibtisch geordnet ist, ist auch der Kopf viel klarer.

Der zweite Schritt: Verschafft euch ein bisschen Platz und breitet den gesamten Inhalt eurer Tasche aus. Alte Zettel, Verpackungen, unnötige Kleinigkeiten oder kurz: der Müll: Weg damit! Schmeißt die Dinge, die ihr vermutlich schon vollkommen vergessen hattet, direkt in den Mülleimer und dann kann's auch schon losgehen mit dem Sortieren und Ordnen.

Die Tasche

Für mich ist in diesem Fall eine etwas kleinere Tasche ideal für den Alltag, denn sonst neige ich dazu, Dinge mitzunehmen, die ich im Endeffekt gar nicht benötige. Falls ihr aber viel mitnehmen müsst, wie z.B. zur Uni, Schule oder Arbeit, dann achtet vielleicht darauf, dass man die Tasche auch auf der Schulter tragen kann und sie ein oder zwei Innenfächer besitzt. So vergrößert das einfach den Tragekomfort und ihr findet euch später in der Tasche viel schneller und leichter zurecht. 

Das Portmonnaie

Neben Schlüssel und Handy ist der Geldbeutel wohl das wichtigste in der alltäglich genutzten Tasche und sollte deshalb auch zu euch und eurer Tasche passen. Habt ihr zum Beispiel oft viel zu viele Karten und Co. dabei? Dann nehmt euch ein kleines Etui, in das gerade so alle nötigen Karten und Ausweise passen und packt euer nötiges Bargeld dazu. So tragt ihr schon viel weniger Gewicht mit euch herum und habt mehr Platz für andere wichtige Dinge.

Die Schlüssel

Damit ich alle Schlüssel beisammen habe, habe ich mir vor Kurzem ein nicht endlos langes, schlichtes Schlüsselband gekauft, welches ich einfach immer in dem kleinen Reißverschluss-Fach meiner Tasche aufbewahre und so die Schlüssel immer Griffbereit habe.

Make-up, Schmuck und Kleinkram

Wer kennt es nicht? Nach einer Woche täglichem Gebrauch befindet sich in der Handtasche die gefühlte komplette Lippenstiftsammlung. Damit eure Make-Up-Schätze nicht vergessen werden können, ihr alles Nötige dabei habt und euch schnell mal auffrischen könnt: Benutzt einfach ein kleines Täschchen, in das ihr all euren Kram reinpackt. Hier gilt aber natürlich auch wieder: Weniger ist mehr. Reduziert euch deshalb auf das Nötigste wie Concealer, vielleicht etwas Puder, den Lippenstift, den ihr am Morgen aufgetragen habt und eventuell noch ein Rouge mit Pinsel. Für besondere Anlässe packt man dann vielleicht noch ein bisschen Schmuck ein und eben der übliche Notfallvorrat an Mädchenkram. Ich achte immer darauf, meine liebsten Produkte miteinzupacken, denn so denke ich abends immer daran, dass sich diese ja noch in der Tasche befinden und werfe nochmal einen Blick hinein. So bleibt es meist viel ordentlicher, weil ich unnötige Dinge direkt ausräume oder Müll gleich wegwerfe. 

Handy und Kopfhörer oder Uni-/Schulzeug kommt dann ja meist spontan noch dazu und schon habt ihr eine aufgeräumte Tasche, ohne zu viel oder zu wenig mit euch herumzuschleppen. Wenn ihr euch erst einmal verinnerlicht habt, wie viel leichter es doch ist, auch eine leichtere Tasche mitzunehmen und nicht mehr vor jeder Kasse oder in der U-Bahn panisch Portmonnaie oder Handy suchen müsst, fällt einem das Ganze nur noch halb so schwer. Was darf denn in eurer Tasche nie fehlen und wie sieht es in eurer Alttagstasche aus?

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